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Originaltitel
Politische Meinungsbildung von Kindern im Heimatkundeunterricht der ersten vier Schuljahre der Volksschule zur Zeit des Nationalsozialismus
ParalleltitelThe political socialization of children in local geography and history education. Early primary education under national socialist rule
Autor
OriginalveröffentlichungZeitschrift für Grundschulforschung 19 (2026) 1, S. 137-150 ZDB
Dokument  (313 KB)
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Schlagwörter (Deutsch)
Teildisziplin
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1865-3553; 2523-3181; 18653553; 25233181
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Die Volksschule war in der Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945) in Deutschland neben dem Elternhaus und der Hitler-Jugend die Erziehungsinstanz, durch die eine pädagogische Einflussnahme sowie die Erziehung und Sozialisation der heranwachsenden Generation im Sinne der vorherrschenden Ideologie erfolgten. In den ersten vier Schuljahren spielten dabei der Heimatkundeunterricht als Vorgänger-Konzeption des heutigen Sachunterrichts und seine gesamtunterrichtliche Konzeption eine zentrale Rolle, in dessen Zusammenhang er mit dem Deutschunterricht ein Ganzes bildete. Der Beitrag geht der Frage nach, wie durch Lehr- und Lernmaterialien des Faches die politische Meinungsbildung forciert wurde. Die Schulbuchforschung zeigt mithilfe eines etwa 150 Primärquellen umfassenden Quellenkorpus, dass der Heimatkundeunterricht politisch instrumentalisiert und ideologisch überformt wurde. Gleichzeitig macht die Analyse deutlich, dass ein nicht zu unterschätzender Sachkern des Heimatkundeunterrichts bewahrt wurde. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):During the National Socialist era in Germany, Volksschule (basic primary and secondary school)—alongside the family and the Hitler Youth—served as key institutions for educational influence and the socialization of the younger generation according to the predominating ideology. In the first four years of schooling, Heimatkunde (local geography and history education), as the predecessor of today’s Sachunterricht (general studies or general social studies and science), played a central role within the Gesamtunterricht (comprehensive instruction). This study examines how teaching materials and textbooks of the subject were utilized to shape children’s political opinions. Drawing upon a corpus of approximately 150 primary sources, textbook research demonstrates that Heimatkunde was politically instrumentalized and ideologically restructured. At the same time, the analysis reveals that a core of factual knowledge within Heimatkunde was preserved. (DIPF/Orig.)
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Eintrag erfolgte am19.06.2026
QuellenangabeGrollmus, Isabel: Politische Meinungsbildung von Kindern im Heimatkundeunterricht der ersten vier Schuljahre der Volksschule zur Zeit des Nationalsozialismus - In: Zeitschrift für Grundschulforschung 19 (2026) 1, S. 137-150 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-356056 - DOI: 10.25656/01:35605; 10.1007/s42278-025-00259-z
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