Detailanzeige
Monographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-360455
DOI: 10.25656/01:36045
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-360455
DOI: 10.25656/01:36045
| Titel |
Die Sprache des Urteilens. Wie Wörter Lernwege prägen – Sprachliche Urteilsbildung als Kompetenz in der Lehrerausbildung. Ein theoriegeleiteter Praxisbeitrag |
|---|---|
| Autor | Gessenich, Sabine |
| Originalveröffentlichung | 2026, 11 S. |
| gehört zu: | Wenn schnelles Erkennen nicht reicht. Urteilsbildung und Diagnostik als lehrbare Kompetenz in der Lehrerfortbildung |
| Der Blick, der stärkt. Ressourcenorientierung als Grundhaltung in der Arbeit mit Kindern, Lehrkräften und Eltern | |
| Der übersehene Korridor. Fachdidaktische Tiefe als Voraussetzung professioneller Urteilsbildung bei Dyskalkulie und Lese-Rechtschreib-Schwäche. Ein theoriegeleiteter Praxisbeitrag | |
| Dokument | Volltext (276 KB) |
| Lizenz des Dokumentes |
|
| Schlagwörter (Deutsch) | Sprache; Urteilsbildung; Professionalisierung; Diagnostik; Lehrerbildung; Sprachsensibilität; Unterricht |
| Teildisziplin | Schulpädagogik Pädagogische Psychologie |
| Dokumentart | Monographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Begutachtungsstatus | Review-Status unbekannt |
| Abstract (Deutsch): | Lehrerurteile werden meist als Wahrnehmungsproblem diskutiert: Was sieht eine Lehrkraft, was übersieht sie? Der vorliegende Beitrag verschiebt den Fokus auf die Sprache, in der dieses Sehen sich ausdrückt – und die es zugleich mitgestaltet. Ausgehend von der Unterscheidung zwischen Beobachtung und Bewertung sowie von Befunden zu Priming-, Halo- und Pygmalion-Effekten wird gezeigt, dass die Wortwahl von Lehrkräften nicht nur beschreibt, was mit einem Kind geschieht, sondern mitbestimmt, was als Nächstes geschieht. Der Beitrag knüpft an Überlegungen zur professionellen Urteilsbildung in pädagogischen Entscheidungssituationen an (Gessenich, Teil 1 dieser Reihe) und überträgt dessen Kernidee – trainierbare Urteilsstabilität – auf die sprachliche Dimension professioneller Urteilsbildung. Abschließend werden, ohne konkrete Trainingsformate offenzulegen, Ansatzpunkte für eine sprachbewusste Lehrerausbildung skizziert. (DIPF/Orig.) |
| Abstract (Englisch): | Teacher judgments are often discussed as a matter of perception: What does a teacher notice, and what do they overlook? This article shifts the focus to the language through which such perception is expressed — and which simultaneously helps to shape it. Drawing on the distinction between observation and evaluation, as well as findings on priming, halo, and Pygmalion effects, the article argues that teachers’ choice of words does not merely describe what happens to a child but also helps determine what happens next. It builds on reflections on professional judgment in pedagogical decision-making situations (Gessenich, Part 1 of this series) and transfers its core idea — trainable judgment stability —to the linguistic dimension of professional judgment. Finally, the article outlines starting points for language-aware teacher education without disclosing specific training formats. (Author) |
| Statistik | |
| Prüfsummen | Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis |
| Eintrag erfolgte am | 11.08.2026 |
| Quellenangabe | Gessenich, Sabine: Die Sprache des Urteilens. Wie Wörter Lernwege prägen – Sprachliche Urteilsbildung als Kompetenz in der Lehrerausbildung. Ein theoriegeleiteter Praxisbeitrag. 2026, 11 S. - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-360455 - DOI: 10.25656/01:36045 |