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Wenn Studierende zur Disposition stehen … – Einblicke in die soziale Praxis der universitären Grundschullehrer*innenbildung im Handlungsfeld Mehrsprachigkeit
Author
SourceGebauer, Lea Marie [Hrsg.]; Platz, Melanie [Hrsg.]; Kihm, Pascal [Hrsg.]; Peschel, Markus [Hrsg.]: Grundschulbildung zwischen Pädagogik und Fachdidaktiken. Bezugsnotwendigkeiten der Grundschule. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2026, S. 291-307
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Keywords (German)
sub-discipline
Document typeArticle (from a serial)
ISBN978-3-7815-6241-7; 978-3-7815-2779-9; 9783781562417; 9783781527799
LanguageGerman
Year of creation
review statusPeer-Reviewed
Abstract (German):Basierend auf videobasierten, mikroethnographischen Interaktionsanalysen von Präsentationssitzungen in einem universitären Seminar der Grundschullehrer*innenbildung befasst sich der Beitrag mit den Bezugsnotwendigkeiten, die sich für die am sozialen Geschehen Beteiligten in situ ergeben, wenn Studierende zur Disposition stehen. Dies ereignet sich in den hier untersuchten Situationen immer dann, wenn studentische Präsentationen zu mehrsprachigkeitsdidaktischen Unterrichtsversuchen im Praxissemester anschließend seminaröffentlich diskutiert werden. Wie gestaltet sich die soziale Praxis im universitären Seminar, wenn Studierende zur Disposition stehen? Worauf beziehen sich die am Seminargeschehen Beteiligten und wie tun sie es, wenn sie universitäre Grundschullehrer*innenbildung vollziehen? Zur Beantwortung der Fragen werden im Beitrag drei empirische Beispiele aus zwei unterschiedlichen Seminarsitzungen und -gruppen aufgegriffen und diskutiert. Es wird gezeigt, wie sich die Grundschullehrer*innenbildungspraxis performativ zwischen den Ansprüchen der universitären und schulischen Praxis materialisiert. Der Mehrsprachigkeitsdiskurs, vertreten durch die Dozierenden, entfaltet in allen drei Beispielen eine Wirkung, wenn Studierende zur Disposition stehen: wenn sie sich kritisch gegenüber der schulpraktischen Umsetzung der mehrsprachigkeitsdidaktischen Formaten äußern ohne didaktische Transferbemühungen geleistet zu haben, wenn sie sich als Sprecher*innen der legitimen Sprache der Schule nicht ausreichend standpunktbewusst und ressourcenorientiert gegenüber den (mehr)sprachlichen Fähigkeiten von Schüler*innen äußern oder wenn ihr Wissen über Sprachen und Schriften angesprochen ist. (DIPF/Orig.)
is part of:Grundschulbildung zwischen Pädagogik und Fachdidaktiken. Bezugsnotwendigkeiten der Grundschule
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Date of publication07.08.2026
CitationBecker, Saskia: Wenn Studierende zur Disposition stehen … – Einblicke in die soziale Praxis der universitären Grundschullehrer*innenbildung im Handlungsfeld Mehrsprachigkeit - In: Gebauer, Lea Marie [Hrsg.]; Platz, Melanie [Hrsg.]; Kihm, Pascal [Hrsg.]; Peschel, Markus [Hrsg.]: Grundschulbildung zwischen Pädagogik und Fachdidaktiken. Bezugsnotwendigkeiten der Grundschule. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2026, S. 291-307 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-359947 - DOI: 10.25656/01:35994; 10.35468/6241-26
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