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Title
Positionierungen von Grundschullehrkräften zwischen Befürwortung, Ambivalenz und Ablehnung – Ausprägungen der Überzeugungen zum Umgang mit Mehrsprachigkeit
Authors
SourceGebauer, Lea Marie [Hrsg.]; Platz, Melanie [Hrsg.]; Kihm, Pascal [Hrsg.]; Peschel, Markus [Hrsg.]: Grundschulbildung zwischen Pädagogik und Fachdidaktiken. Bezugsnotwendigkeiten der Grundschule. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2026, S. 319-331
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Keywords (German)
sub-discipline
Document typeArticle (from a serial)
ISBN978-3-7815-6241-7; 978-3-7815-2779-9; 9783781562417; 9783781527799
LanguageGerman
Year of creation
review statusPeer-Reviewed
Abstract (German):Lehrkräfteüberzeugungen sind zentral für den professionellen Umgang mit Mehrsprachigkeit und die Gestaltung entsprechender Lernprozesse im Unterricht. Mit der DFG-geförderten BLUME II-Vignettenstudie ("ÜBerzeugungen von GrundschulLehrkräften zum Umgang mit MEhrsprachigkeit") wird das Ziel verfolgt, die Überzeugungen der Grundschullehrkräfte in ihrer Vielschichtigkeit und Widersprüchlichkeit empirisch zu erfassen und zu analysieren. Die BLUME-Studie kann in der Professionsforschung wie auch in der Mehrsprachigkeitsforschung verortet werden. Im vorliegenden Beitrag werden die Ausprägungen der Überzeugungen der befragten Grundschullehrkräfte beschrieben. Als Indikatoren für die Überzeugungen der Lehrkräfte wurden Positionierungsaussagen identifiziert, die situationsunabhängige und präzise Aussagen darstellen und zu einem induktiv-deduktiven Kategoriensystem verdichtet wurden. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Ausdifferenziertheit der Ausprägungen der Überzeugungen von Grundschullehrkräften zwischen starker Befürwortung bis hin zu starker Ablehnung, die sich in ihrer Intensität unterscheiden. Neben den Extrempolen werden auch bedeutsame Zwischenfacetten sichtbar. Zudem werden in den Ergebnissen Hierarchisierungen von den Lehrkräfte vorgenommen zwischen dem Deutschen und den Familiensprachen der Kinder. Darüber hinaus zeigen die Lehrkräfte Ambivalenzen im Umgang mit Mehrsprachigkeit im Unterricht sowie Reflexionsvermögen hinsichtlich der eigenen Positionierungen im Kontext ihrer individuellen pädagogischen Professionalität. Mit dem vorliegenden qualitativ-empirischen Vorgehen gelingt es, die theoretisch angenommene Bandbreite der Ausprägungen der Überzeugungen der Lehrkräfte sichtbar zu machen. (DIPF/Orig.)
is part of:Grundschulbildung zwischen Pädagogik und Fachdidaktiken. Bezugsnotwendigkeiten der Grundschule
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Date of publication07.08.2026
CitationLange, Sarah Désirée; Plohmer, Anna; Pohlmann-Rother, Sanna: Positionierungen von Grundschullehrkräften zwischen Befürwortung, Ambivalenz und Ablehnung – Ausprägungen der Überzeugungen zum Umgang mit Mehrsprachigkeit - In: Gebauer, Lea Marie [Hrsg.]; Platz, Melanie [Hrsg.]; Kihm, Pascal [Hrsg.]; Peschel, Markus [Hrsg.]: Grundschulbildung zwischen Pädagogik und Fachdidaktiken. Bezugsnotwendigkeiten der Grundschule. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2026, S. 319-331 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-359969 - DOI: 10.25656/01:35996; 10.35468/6241-28
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