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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
Originaltitel
Der Mythos von der Fremdheit der Bildungsaufsteiger_innen im Hochschulsystem. Ein empirisch begründetes Plädoyer für eine Verschiebung der Forschungsperspektive
ParalleltitelThe myth of the unfamiliarity of first-generation students in the higher education system. An empirically based plea for a shift in perspective
Autor GND-ID
OriginalveröffentlichungZeitschrift für Pädagogik 63 (2017) 6, S. 686-707 ZDB
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Gruppendiskussion; Sekundäranalyse; Vergleich; Bildungsaspiration; Bildungsniveau; Rezeption; Soziale Mobilität; Eltern; Kind; Fremdheit; Arbeiter; Arbeiterfamilie; Fachhochschule; Studium; Universität; Hochschulwesen; Dokumentarische Methode; Habitus; Veränderung; Student; Bourdieu, Pierre; Deutschland; Ostdeutschland; Westdeutschland
TeildisziplinBildungssoziologie
Hochschulforschung und Hochschuldidaktik
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0044-3247
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Auf Basis der Re-Analyse zweier Forschungsprojekte zu Bildungsaufsteiger_innen wird die Frage verfolgt, inwieweit sich die bisher im wissenschaftlichen Diskurs sehr einflussreiche These der Fremdheit von Bildungsaufsteiger_innen im Hochschulsystem bestätigen lässt. Im Ergebnis wird aufgezeigt, dass sich Fremdheit und Passungsprobleme zwar durchaus finden lassen, jedoch nicht unbedingt zentral sind bzw. teilweise sogar positiv interpretiert werden. Davon ausgehend werden Gründe diskutiert, warum die These der Fremdheit der Bildungsaufsteiger_innen im Hochschulsystem lange Zeit so dominant war. Ursachen werden in einer spezifischen Rezeption der Konzeption Bourdieus und forschungsmethodischen Gründen gesehen wie aber auch in historischen Veränderungen des Hochschulsystems, die aktuell zu veränderten Befunden führen können. Im Ergebnis wird dafür plädiert in der weiteren Forschung Fremdheit und Passungsprobleme nicht als gegeben vorauszusetzen, sondern empirisch offen zu rekonstruieren. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The thesis of the unfamiliarity of first-generation students in the higher education system has been very influential up to now. The extent to which this thesis can be confirmed is investigated by the re-analysis of two research projects on first-generation students and educational climbers. The findings show that unfamiliarity with the higher education system and problems fitting in do occur but are not necessarily central, and are sometimes interpreted positively. The subsequent discussion proposes reasons why the thesis of the unfamiliarity of these students with the higher education system has long been so dominant. A specific reception of Bourdieu's conception is seen as one cause; others may include research methods and historic changes in the higher education system which may lead to different findings today. Consequently, future research should not assume that unfamiliarity and fitting in are necessarily problems, but leave them open for empirical reconstruction. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZeitschrift für Pädagogik Jahr: 2017
StatistikAnzahl der Zugriffe auf dieses Dokument Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am18.02.2020
Empfohlene ZitierungMiethe, Ingrid: Der Mythos von der Fremdheit der Bildungsaufsteiger_innen im Hochschulsystem. Ein empirisch begründetes Plädoyer für eine Verschiebung der Forschungsperspektive - In: Zeitschrift für Pädagogik 63 (2017) 6, S. 686-707 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-188224
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