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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Titel
Wann wird eine Kommaposition als solche wahrgenommen? Eine Untersuchung in Jgst. 6 mit einem zu kommatierenden Freitext
Autor GND-ID
OriginalveröffentlichungDidaktik Deutsch : Halbjahresschrift für die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur 17 (2012) 33, S. 38-58 ZDB
Dokument  (579 KB)
Lizenz des Dokumentes Deutsches Urheberrecht
Schlagwörter (Deutsch)Empirische Untersuchung; Schuljahr 06; Fachdidaktik; Deutschunterricht; Psycholinguistik; Sprachproduktion; Text; Kommasetzung; Modell; Deutschland; Hannover; Niedersachsen
TeildisziplinEmpirische Bildungsforschung
Fachdidaktik/Sprache und Literatur
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1431-4355
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Der vorliegende Beitrag befasst sich mit der Frage, wann ein Komma 'leicht' und wann ein Komma 'schwer' ist bzw. was den Schwierigkeitsgrad einer zu kommatierenden Position ausmacht. Hierzu wird ein Modell in der Tradition der psycholinguistischen Sprachproduktionsforschung vorgestellt sowie ein Schritt zu dessen empirischer Evaluation. Dies geschieht über eine Untersuchung in Jahrgangsstufe 6, Gymnasium (n = 167), bei der die SuS einen Fremdtext (12 Sätze) zu kommatieren hatten. Die Analyse gibt Aufschluss darüber, welche Faktoren relevant sind, wenn eine obligatorische Kommaposition als solche wahrgenommen, also 'bedient' wird oder nicht. Innovativ ist dabei die Einbeziehung quantitativer Faktoren. Ein solcher Faktor ist z. B. die Länge der ungegliederten Sequenz vor der aktuellen Kommaposition. Dass Quantität bei naiver Kommasetzung eine bedeutende Rolle spielt, ist eine der Prädiktionen des genannten Modells. Die Ergebnisse zeigen, dass quantitative Faktoren die Fehleranfälligkeit von Kommapositionen stark beeinflussen. Dieser Befund wird in Hinblick auf didaktische Konsequenzen diskutiert. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The present article adresses the question: What makes a comma ‘easy’ and what makes a comma ‘difficult’ to set? In this connection, a model in the tradition of psycholinguistic research in speech production is presented and in part evaluated empirically. The study involves sixth-graders, Gymnasium (n = 167), who had to set commas in a stimulus-text (12 sentences). The analyses give evidence as to which factors are relevant, if an obligatory comma-position is being recognized or not. One innovative aspect is the consideration of quantitative factors, e.g. the length of the sequence to the left of the position in question. The importance of such factors is one of the predictions of the model introduced. The results show that quantitative factors have a strong influence on how prone to errors a position is. This finding is discussed with respect to didactic consequences.
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Eintrag erfolgte am06.01.2021
QuellenangabeSappok, Christopher: Wann wird eine Kommaposition als solche wahrgenommen? Eine Untersuchung in Jgst. 6 mit einem zu kommatierenden Freitext - In: Didaktik Deutsch : Halbjahresschrift für die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur 17 (2012) 33, S. 38-58 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-211902 - DOI: 10.25656/01:21190
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