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Aufsatz (Sammelwerk) zugänglich unter
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Titel
'Distant Bodies – Collective Spaces – Borders'. Herstellung und Aneignung von Lernräumen in Zeiten erforderlicher Distanzierung
Autor GND-ID
OriginalveröffentlichungKrause, Sabine [Hrsg.]; Breinbauer, Ines Maria [Hrsg.]; Proyer, Michelle [Hrsg.]: Corona bewegt – auch die Bildungswissenschaft. Bildungswissenschaftliche Reflexionen aus Anlass einer Pandemie. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2021, S. 103-115
Dokument  (1.856 KB)
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Schlagwörter (Deutsch)Pandemie; COVID-19; Schulschließung; Krise; Distanz; Lernort; Raum; Fernunterricht; Kulturvergleich; Inszenierung; Inklusion; Exklusion; Schüler; Benachteiligung; Visualisieren; Körper <Biol>; Schule; Lernsituation; Virtualisierung; Räumliche Lage; Internationaler Vergleich; Projekt; Explorative Studie
TeildisziplinSchulpädagogik
Bildungssoziologie
DokumentartAufsatz (Sammelwerk)
ISBN978-3-7815-2453-8; 978-3-7815-5889-2
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Der Beitrag nimmt die veränderten Raumerfahrungen der Schüler*innen mit einem sehr originellen Forschungsdesign in den Blick. Die als Antwort auf die krisenhafte Situation für erforderlich erachtete physische Distanzierung macht, so die Annahme des Autors, Phänomene und Mechanismen von Ein- und Ausschluss sichtbar, die auf zugrundeliegende Ambivalenzen und potenzielle Benachteiligungen in Bildungssystemen schließen lassen. Das Interesse gilt der ‚Räumlichkeit der Krise‘, also den Lernräumen von Schüler*innen und ihren in diesen und durch diese hervorgebrachten Körperkonstellationen in Zeiten erforderlicher Distanzierung. Mit Bezug zum explorativen Projekt „Distant bodies – collective spaces – borders“, welches eine kulturvergleichende Perspektivierung von Lernräumen von Schüler*innen mittels bildbasierter Analyse raumbezogener Schüler*inneninszenierungen anstrebt, wird diskutiert, wie der Lernraum von Schüler*innen in Zeiten erforderlicher Distanzierung empirisch sichtbar gemacht werden kann. Unter Bezugnahme auf raum- und körpersoziologische (Schroer 2003, 2012) sowie inklusions-/exklusionstheoretische (Weisser 2017) Theorieangebote werden die Zwischenräume und Grenzen zwischen (inszenierter) Raumaneignung durch Schüler*innen und distanzerforderlicher Raumproduktion in Bildungsorganisationen erkundet, die Rückschlüsse auf latente Praktiken des Ein- und Ausschlusses insbesondere vulnerabler und von Aussonderung bedrohter Personen vor dem Hintergrund organisationaler Rahmenbedingungen ermöglichen. (DIPF/Orig.)
Beitrag in:Corona bewegt – auch die Bildungswissenschaft. Bildungswissenschaftliche Reflexionen aus Anlass einer Pandemie
zusätzliche URLsDOI: 10.35468/5889-07
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
BestellmöglichkeitKaufmöglichkeit prüfen in buchhandel.de
Eintrag erfolgte am25.05.2021
QuellenangabeKöpfer, Andreas: 'Distant Bodies – Collective Spaces – Borders'. Herstellung und Aneignung von Lernräumen in Zeiten erforderlicher Distanzierung - In: Krause, Sabine [Hrsg.]; Breinbauer, Ines Maria [Hrsg.]; Proyer, Michelle [Hrsg.]: Corona bewegt – auch die Bildungswissenschaft. Bildungswissenschaftliche Reflexionen aus Anlass einer Pandemie. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2021, S. 103-115 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-222270 - DOI: 10.25656/01:22227
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