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Monographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung zugänglich unter
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Titel
Naturwissenschaftliche Bildung für (teil-)stationäre Patient*innen der Kinder- und Jugendpsychiatrie
Autor
OriginalveröffentlichungBielefeld 2021, 209, XLIV S. - (Dissertation, Universität Bielefeld, 2021)
Dokument
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Schlagwörter (Deutsch)Naturwissenschaften; Naturwissenschaftliche Bildung; Sachunterricht; Selbstwirksamkeit; Resilienz; Klinik; Krankenhausschule; Krankenhausunterricht; Außerschulisches Lernen; Psychiatrische Klinik; Psychische Störung; Psychische Auffälligkeit; Persönlichkeitsförderung; Naturwissenschaftlicher Unterricht; Sonderpädagogik; Sonderpädagogischer Förderbedarf; Entwicklungsgestörtes Kind; Verhaltensauffälligkeit; Kind; Jugendlicher; Psychische Krankheit; Krankenpädagogik; Stationäre Betreuung; Kinderpsychiatrie; Jugendpsychiatrie; Bildungsangebot; Qualitative Sozialforschung; Inhaltsanalyse; Teilnehmende Beobachtung; Interview; Interventionsstudie; Deutschland
TeildisziplinSonderpädagogik
Fachdidaktik/mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer
DokumentartMonographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusQualifikationsarbeit (Dissertation, Habilitationsschrift)
Abstract (Deutsch):Die Zahl von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Auffälligkeiten ist in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich angestiegen. Ab der Dauer eines mindestens vierwöchigen (teil-)stationären Aufenthaltes werden die Patient*innen in sogenannten Schulen für Kranke unterrichtet, die an die Kliniken angeschlossen sind. Die in Umfang und Fächerspektrum reduzierte Stundentafel konzentriert sich vor allem auf die Fächer Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen; Naturwissenschaften sind nur marginaler Bestandteil. Ziel der vorliegenden Studie war es, für (teil-)stationäre Patient*innen einer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie im Alter zwischen 6 und 13 Jahren ein naturwissenschaftliches Experimentierangebot zu realisieren. Hierzu wurden 16 in sich abgeschlossene Experimentiereinheiten zu Phänomenen der unbelebten Natur zusammengestellt. Vor dem Hintergrund der Bereitschaft, sich auf das Angebot einzulassen, sollten das positive Erleben während der Experimente gestärkt und Selbstwirksamkeitserfahrungen eröffnet werden. Neben diesem affektiven Beitrag ging es gleichzeitig um den Erwerb naturwissenschaftlicher Kompetenzen. Die Experimentiereinheiten wurden sowohl als außerschulisches Freizeitangebot wie auch im Unterricht der Schule für Kranke implementiert. Mit Methoden der qualitativen Sozialforschung (teilnehmende Beobachtung, leitfadengestützte Interviews) wurde die Untersuchung im Prä-Posttest-Design evaluiert. Die vorliegenden Ergebnisse zeigen den hohen Zuspruch der Patient*innen zu dem naturwissenschaftlichen Experimentierangebot, unabhängig von Alter oder Störungsbild. Ausgehend von der vielfach erfolgreichen Bearbeitung vor allem der Anforderungsbereiche Reproduzieren und Wissen anwenden lässt sich die Vermutung aufstellen, dass die Kinder und Jugendlichen vielfältige Gelegenheiten hatten, sich als selbstwirksam zu erleben. Schwierigkeiten im Anforderungsbereich Problemlösen können auf Spezifika einzelner Störungsbilder zurückgeführt werden. (Autorin)
zusätzliche URLsDOI: 10.4119/unibi/2955959
StatistikAnzahl der Zugriffe auf dieses Dokument Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am24.08.2021
QuellenangabeZimmermann, Julia: Naturwissenschaftliche Bildung für (teil-)stationäre Patient*innen der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Bielefeld 2021, 209, XLIV S. - (Dissertation, Universität Bielefeld, 2021) - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-231779 - DOI: 10.25656/01:23177
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