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Titel
Disziplin, Domäne oder Denkweise? Strukturprinzipien der politisch-ökonomischen Bildung
Autor
OriginalveröffentlichungBielefeld : Universität, Fakultät für Soziologie 2025, 17 S. - (Didaktik der Sozialwissenschaften - Reprints; 16)
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Schlagwörter (Deutsch)
Teildisziplin
DokumentartMonographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung
ISSN2364-771X; 2364771X
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
Begutachtungsstatus(Verlags-)Lektorat
Abstract (Deutsch):Die sozialwissenschaftliche Domäne erlebt seit mehr als zwei Jahrzehnten kontroverse fachdidaktische Diskussionen über die Bezugsdisziplinen und das Zuschneiden der Schulfächer. Das bekannteste Beispiel dafür ist die einzigartige Kampagne für ein separates Schulfach Wirtschaft. Nicht nur in solchen lobbygesteuerten bildungspolitischen Debatten, sondern auch in wissenschaftlichen Beiträgen wurden theoretische Erkenntnisse und empirische Ergebnisse bisher weitgehend vernachlässigt. Man ignorierte insbesondere die Vielfalt äquivalenter Optionen für das Design von Domänen und Fächern jenseits der schlichten Formel „Eine Disziplin – ein Schulfach“. Wenn man diese beiden Defizite wissenschaftlich analysiert und bearbeitet, zeigt sich rasch, dass es keine Best-Practice-Lösung in der Schulfachfrage gibt, und dass damit Argumente für die Schaffung von standardisierten Einheitsfächern fehlen. Die Argumentation dieses Beitrags verläuft in fünf Schritten. Zunächst wird die real existierende Vielfalt der Schulfächer skizziert, um dann das Verhältnis von Schulfächern, Wissenschaftsdisziplinen und Studiengängen zu untersuchen. Dem schließt sich ein Vorschlag für die Abgrenzung der sozialwissenschaftlichen Domäne und ihre inhaltliche Struktur an. Dann begründet der Autor, warum man spezifische Denkweisen als domänenspezifische Kompetenzen verstehen kann. Ein kurzes Fazit schließt den Text ab. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):For more than two decades, the social science domain has been the subject of controversial discussions about the reference disciplines and the structure of school subjects. The best-known example of this is the unique campaign for a separate school subject on economics. Theoretical findings and empirical results have been largely neglected, not only in such lobby-driven debates on education policy, but also in academic contributions. In particular, the diversity of equivalent options for the design of domains and subjects beyond the simple formula ‘one discipline – one school subject’ has been ignored. A scientific analysis and examination of these two shortcomings quickly reveals that there is no best-practice solution to the question of school subjects and that there are therefore no arguments in favour of creating standardised, uniform subjects. The argumentation in this article proceeds in five steps. First, the actual diversity of school subjects is outlined, then the author examines the relationship between school subjects, academic disciplines and study programmes. This is followed by a proposal for defining the social science domain and its content structure. Then he explains explain why specific ways of thinking can be understood as domain-specific competences. A brief conclusion completes the text. (Author)
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Eintrag erfolgte am16.07.2025
QuellenangabeHedtke, Reinhold: Disziplin, Domäne oder Denkweise? Strukturprinzipien der politisch-ökonomischen Bildung. Bielefeld : Universität, Fakultät für Soziologie 2025, 17 S. - (Didaktik der Sozialwissenschaften - Reprints; 16) - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-336166 - DOI: 10.25656/01:33616
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