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Originaltitel
Antinomische Spannungsfelder als berufstypische Anforderungen im Lehrberuf. Operationalisierung und psychometrische Validierung eines Fragebogens
ParalleltitelAntinomic tension fields as occupational demands in the teaching profession. Operationalization and psychometric validation of a questionnaire
Autoren
OriginalveröffentlichungZeitschrift für Erziehungswissenschaft 29 (2026) 2, S. 371-415 ZDB
Dokument  (625 KB)
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Schlagwörter (Deutsch)
Teildisziplin
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1434-663X; 1862-5215; 1434663X; 18625215
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Ziel des Beitrags ist die Entwicklung eines Fragebogens zur Erfassung berufstypischer Anforderungen im Lehrberuf, die sich aus antinomischen Spannungsfeldern ergeben können. Die theoretische Grundlage bildet das Konzept der Antinomien nach Helsper, das zur Herausarbeitung entsprechender antinomiebedingter Anforderungen herangezogen wurde. Mittels zweier separater Erhebungen konnten Daten von Lehrpersonen gewonnen werden (n1 = 244, n2 = 501), die die Grundlage für die faktoranalytischen Auswertungen bilden. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die theoretisch angenommenen elf antinomiebedingten Anforderungen in den beiden unabhängigen Datensätzen jeweils mit drei Items pro Faktor trennscharf abbilden lassen und angemessene Skalenreliabilitäten aufweisen. Die Skalen weisen gemessen an der möglichen Skalenbreite mehrheitlich überdurchschnittliche Ausprägungen auf, sie werden also tendenziell häufig erlebt. Weiterhin zeigen sich mehrheitlich positive Korrelationen der Skalen mit dem beruflichen Rollenerleben negativer Valenz und negative Korrelationen mit dem beruflichen Rollenerleben positiver Valenz. Es konnte somit ein kompaktes Instrument mit guten psychometrischen Eigenschaften vorgelegt werden, welches sowohl in der empirischen Forschung als auch im Zusammenhang mit berufspraktischen Fragestellungen eingesetzt werden kann. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):This article aims to develop a questionnaire that captures the antinomy-related occupational demands of teachers, which may arise from antinomic tensions. The theoretical basis is Helsper’s concept of antinomies, which was used to identify demands resulting from these structural contradictions. Data were collected from teachers in two separate surveys (n1 = 244, n2 = 501), forming the basis for the factor-analytic evaluations. The results show that the eleven theoretically identified antinomy-related demands can be empirically represented by three items per factor in both independent datasets, and exhibit adequate scale reliabilities. The scales predominantly show above-average scores, as measured by the possible scale range, and are therefore frequently experienced. Furthermore, the results reveal predominantly positive correlations between the scales and professional role experiences of negative valence, as well as predominantly negative correlations with professional role experiences of positive valence. A compact instrument with good psychometric properties has been developed that can be used both in empirical research and in addressing practical professional issues. (DIPF/Orig.)
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Eintrag erfolgte am17.06.2026
QuellenangabeKärner, Tobias; Peker, Hakan; Maué, Elisabeth; Goller, Michael: Antinomische Spannungsfelder als berufstypische Anforderungen im Lehrberuf. Operationalisierung und psychometrische Validierung eines Fragebogens - In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft 29 (2026) 2, S. 371-415 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-355404 - DOI: 10.25656/01:35540; 10.1007/s11618-025-01341-z
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