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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Originaltitel
Elterliche Schulwahlmotive und der Besuch einer Förderschule oder einer allgemeinen Schule bei Kindern mit und Kindern ohne Zuwanderungshintergrund
ParalleltitelParental motives for school choice and attendance of a special school or a general school for children with and children without an immigrant background
Autoren ORCID; GND-ID ORCID
OriginalveröffentlichungEmpirische Sonderpädagogik 13 (2021) 3, S. 267-285 ZDB
Dokument  (1.094 KB)
Lizenz des Dokumentes Deutsches Urheberrecht
Schlagwörter (Deutsch)Empirische Forschung; Sonderpädagogik; Schulwahl; Sonderschule; Allgemein bildende Schule; Migrationshintergrund; Familie; Sonderpädagogischer Förderbedarf; Schulform; Übergang Primarstufe - Sekundarstufe I; Sekundäranalyse; Primarbereich; Deutschland
TeildisziplinEmpirische Bildungsforschung
Sonderpädagogik
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1869-4845; 1869-4934
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Zwar sind Kinder mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt Lernen aus zugewanderten Familien an Förderschulen häufig überrepräsentiert, bei vergleichbaren schulischen Kompetenzen und Lernvoraussetzungen besuchen sie jedoch seltener eine Förderschule statt einer allgemeinen Schule als Kinder ohne Zuwanderungshintergrund. Zur Erklärung könnten Schulwahlmotive von Eltern beitragen, wenn sich diese zwischen den Schularten und zwischen Eltern mit und Eltern ohne Zuwanderungshintergrund unterscheiden. Der Beitrag untersucht daher, inwieweit sich die retrospektiv am Ende der vierten Klasse benannten Schulwahlmotive von Eltern, deren Kindern einen diagnostizierten sonderpädagogischen Förderbedarf Lernen aufweisen (N = 767), zwischen den Schularten und zwischen Eltern mit und Eltern ohne Zuwanderungshintergrund unterscheiden. Weiterhin wird geprüft, inwieweit unterschiedliche Schulwahlmotive der Eltern die Unterschiede in den Chancen eines Förderschulbesuchs von Kindern mit und Kindern ohne Zuwanderungshintergrund erklären können. Strukturgleichungsanalysen zeigen, dass sich die Schulwahlmotive nach Schulart und Zuwanderungshintergrund unterscheiden und dass sie den Zusammenhang zwischen einem Zuwanderungshintergrund und der besuchten Schulart vollständig mediieren. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):Children from immigrant families are often overrepresented in special schools. But if they have comparable academic skills and learning conditions, they are less likely to attend a special school in the area of learning than children without an immigrant background. A possible explanation could lie in parents’ motives for school choice, if they differ between school types and between parents with and parents without an immigrant background. Based on data from parents of fourth-graders diagnosed with special educational needs in the area of learning at special schools and general schools (N = 767), the present study examines differences in retrospectively reported motives for school choice between the two types of schooling and between parents with and parents without an immigrant background. Furthermore, we investigated to what extent different motives for school choice explain the differences in special school attendance rates of children with and children without an immigrant background. Structural equation analyses show that the motives for school choice differ according to the type of schooling and an immigrant background and also mediate the relationship between an immigrant background and type of schooling. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftEmpirische Sonderpädagogik Jahr: 2021
StatistikAnzahl der Zugriffe auf dieses Dokument Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am27.01.2022
QuellenangabeKölm, Jenny; Gresch, Cornelia: Elterliche Schulwahlmotive und der Besuch einer Förderschule oder einer allgemeinen Schule bei Kindern mit und Kindern ohne Zuwanderungshintergrund - In: Empirische Sonderpädagogik 13 (2021) 3, S. 267-285 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-239166 - DOI: 10.25656/01:23916
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