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Monographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-344479
DOI: 10.25656/01:34447
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-344479
DOI: 10.25656/01:34447
| Titel |
Evaluatives Denken stärken durch Selbstevaluation des Unterrichts. Dritte Evaluation der Luuise-Weiterbildungen |
|---|---|
| Autoren |
Schmid, Philipp |
| Weitere Beteiligte | Mittag, Michael [Ill.] |
| Originalveröffentlichung | Windisch : Pädagogische Hochschule FHNW 2025, 47 S. |
| Dokument | Volltext (992 KB) |
| Lizenz des Dokumentes |
|
| Schlagwörter (Deutsch) | Evaluation; Selbstevaluation; Unterricht; Lehrerbildung; Unterrichtsentwicklung; Unterrichtsplanung; Weiterbildung; Professionalität; Umfrage; Schweiz; Deutschland |
| Teildisziplin | Schulpädagogik Erwachsenenbildung / Weiterbildung |
| Dokumentart | Monographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Begutachtungsstatus | Review-Status unbekannt |
| Abstract (Deutsch): | Diese Untersuchung mit 212 Befragungsteilnehmenden ergänzt die bisherigen Erhebungen zum Luuise-Verfahren, zwecks seiner kontinuierlichen Weiterentwicklung. Ergebnisse zu den vier Fragestellungen: 1 – Umsetzung des Luuise-Verfahrens – Die Mehrheit der Lehrpersonen bearbeitete eine eher nicht harte (46 %) oder eine harte Nuss (42 %), davon 88 % erfolgreich bzw. mit Aussicht auf Erfolg. Ergebnisse der Selbstevaluation werden meist mit der Klasse besprochen. Bei rund 80 % ist die Datenerhebung zentrales Element, oft unterstützt durch eigens entwickelte, passgenaue Instrumente. 2 – Kurz- und mittelfristige Auswirkungen – In fast 80 % der Fälle werden angestrebte Wirkungen über längere Zeit erzielt. Ein Drittel berichtet von weiteren positiven Effekten bezüglich Zusammenarbeit, Klima und Lernverhalten. 88 % sehen einen gestärkten Dialog mit der Klasse, 91 % einen positiven Einfluss auf das Lernen. 3 – Auswirkungen auf Professionalität – 58 % fällt es durch Luuise eher oder gänzlich leichter, passende Unterrichtsmethoden zu finden. Rund 55 % sehen gestärkte Professionalität, haben Zutrauen bei weiteren Unterrichtsknacknüssen und nützliche Ansatzpunkte für Datenerhebung. Die Hälfte nutzt weiterhin Elemente des Verfahrens oft oder eher oft. 98 % bestätigen, dass evaluatives Denken wirksames Unterrichten unterstützt. 81 % möchten es in schulweiten Projekten anwenden. 4 – Gesamtbeurteilung – Etwa drei Viertel berichten von Erfolg bei moderatem oder geringem Aufwand. Diese Gruppe stimmt öfter zu, dass Lernen, Alltagssouveränität und Lösungszuversicht gestärkt sind. Mit «evaluativem Denken» wird in dieser Untersuchung explizit Bezug genommen auf das Modell des Visible Learning / Lernen sichtbar machen (Hattie, 2023, 2024). Der Begriff bezeichnet eine evaluative Denkweise zum eigenen Unterricht. Lehrpersonen bewerten ihn kontinuierlich auf Wirksamkeit, verbessern Unterrichtsmethoden datenbasiert und machen Lernfortschritte sichtbar. Dies unterstützt das Identifizieren von Wirkungsketten und das Entwickeln evidenzbasierter Praxis. (Autor*innen) |
| Abstract (Englisch): | This survey of 212 respondents supplements previous surveys on the Luuise (Steev in English) method with the aim of continuously improving it. Results for the four questions: 1 – Implementation of the Luuise method – The majority of teachers worked on a relatively easy (46%) or difficult (42%) case, 88% of which were successful or showed promise of success. The results of the self-evaluation are usually discussed with the class. In around 80% of cases, data collection is a central element, often supported by specially developed, tailor-made instruments. 2 – Short- and medium-term effects – In almost 80% of cases, the desired effects are achieved over a longer period of time. One-third report further positive effects in terms of cooperation, atmosphere, and learning behavior. 88% see a strengthened dialogue with the class, and 91% see a positive influence on learning. 3 – Impact on professionalism – 58% find it easier or much easier to find suitable teaching methods thanks to Luuise. Around 55% see increased professionalism, feel more confident about tackling other teaching challenges, and have useful starting points for data collection. Half continue to use elements of the process often or rather often. 98% confirm that evaluative thinking supports effective teaching. 81% would like to apply it in school-wide projects. 4 – Overall assessment – About three-quarters report success with moderate or little effort. This group more often agrees that learning, everyday confidence, and confidence in finding solutions have been strengthened. In this study, “evaluative thinking” refers explicitly to the Visible Learning model (Hattie, 2023, 2024). The term refers to an evaluative approach to one's own teaching. Teachers continuously evaluate its effectiveness, improve teaching methods based on data, and make learning progress visible. This supports the identification of chains of effects and the development of evidence-based practice. (Authors) |
| Statistik | |
| Prüfsummen | Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis |
| Eintrag erfolgte am | 03.12.2025 |
| Quellenangabe | Schmid, Philipp; Ruf, Lea; Beywl, Wolfgang; Pirani, Kathrin; Niggli, Anouk: Evaluatives Denken stärken durch Selbstevaluation des Unterrichts. Dritte Evaluation der Luuise-Weiterbildungen. Windisch : Pädagogische Hochschule FHNW 2025, 47 S. - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-344479 - DOI: 10.25656/01:34447 |