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Monographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-359666
DOI: 10.25656/01:35966
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-359666
DOI: 10.25656/01:35966
| Titel |
Wenn schnelles Erkennen nicht reicht. Urteilsbildung und Diagnostik als lehrbare Kompetenz in der Lehrerfortbildung |
|---|---|
| Autor | Gessenich, Sabine |
| Originalveröffentlichung | 2026, 12 S. |
| gehört zu: | Die Sprache des Urteilens. Wie Wörter Lernwege prägen – Sprachliche Urteilsbildung als Kompetenz in der Lehrerausbildung. Ein theoriegeleiteter Praxisbeitrag |
| Der Blick, der stärkt. Ressourcenorientierung als Grundhaltung in der Arbeit mit Kindern, Lehrkräften und Eltern | |
| Der übersehene Korridor. Fachdidaktische Tiefe als Voraussetzung professioneller Urteilsbildung bei Dyskalkulie und Lese-Rechtschreib-Schwäche. Ein theoriegeleiteter Praxisbeitrag | |
| Dokument | Volltext (306 KB) |
| Lizenz des Dokumentes |
|
| Schlagwörter (Deutsch) | Lehrerbildung; Urteilsbildung; Entscheidungsmodell; Pädagogische Kompetenz; Pädagogische Diagnostik; Lerntherapie; Lehrerfortbildung |
| Teildisziplin | Schulpädagogik Pädagogische Psychologie |
| Dokumentart | Monographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Begutachtungsstatus | Review-Status unbekannt |
| Abstract (Deutsch): | Dieser Beitrag ist der erste Teil einer vierteiligen Reihe zur professionellen Urteilsbildung in der Lehrerbildung. Professionelle Urteilsbildung gilt in der Lehrerfortbildung als zentrale, aber schwer vermittelbare Kompetenz. Aktuelle Leitfäden (u. a. Lipowsky & Rzejak, 2026) empfehlen, Fortbildungen an zentralen Kernpraktiken von Lehrpersonen auszurichten und die Analyse des Lernens von Schülerinnen und Schülern als Grundlage adaptiven Unterrichtshandelns zu stärken. Sie lassen dabei bewusst offen, wie sich die den pädagogischen Urteilen zugrunde liegenden Wahrnehmungs-, Interpretations- und Entscheidungsprozesse selbst gezielt trainieren lassen. Genau hier setzt der vorliegende Beitrag an: Er knüpft an die naturalistische Entscheidungsforschung (Naturalistic Decision Making) an und entwickelt auf dieser Grundlage ein praxisnahes, fünfstufiges Modell zur bewussten Gestaltung pädagogischer Urteilsbildung. Das Modell verbindet Erkenntnisse der Entscheidungsforschung mit Anforderungen professioneller pädagogischer Diagnostik und macht die kognitiven Schritte erfahrener Lehrpersonen für Ausbildung, Fortbildung und lerntherapeutische Praxis systematisch lehr- und lernbar. Anhand eines Fallbeispiels wird gezeigt, wie diagnostische Beobachtungen strukturiert erfasst, reflektiert und in adaptive Förderentscheidungen überführt werden können. Der Beitrag versteht sich als theoretisch fundierte und zugleich unmittelbar anwendbare Ergänzung bestehender Konzepte der Professionalisierung von Lehrpersonen und lerntherapeutisch tätigen Fachkräften. (DIPF/Orig.) |
| Abstract (Englisch): | This article is the first part of a four-part series on professional judgement in teacher education. Professional judgement is regarded in teacher professional development as a central yet difficult-to-teach competence. Current guidelines (e.g. Lipowsky & Rzejak, 2026) recommend structuring professional development around core practices of teachers and strengthening the analysis of students’ learning as a basis for adaptive instruction. However, they deliberately leave open how the perceptual, interpretive and decision-making processes underlying pedagogical judgements can themselves be systematically trained. This is where the present article begins: It draws on naturalistic decision making research and, on this basis, develops a practice-oriented five-step model for the deliberate shaping of pedagogical judgement. The model links findings from decision research with the requirements of professional pedagogical diagnostics and makes the cognitive steps of experienced teachers systematically teachable and learnable for initial teacher education, in-service training and learning therapy practice. Using a case example, the article shows how diagnostic observations can be recorded and reflected in a structured way and transformed into adaptive support decisions. The article positions itself as theoretically grounded and at the same time directly applicable, complementing existing concepts of the professionalisation of teachers and learning therapists. (Author) |
| Statistik | |
| Prüfsummen | Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis |
| Eintrag erfolgte am | 07.08.2026 |
| Quellenangabe | Gessenich, Sabine: Wenn schnelles Erkennen nicht reicht. Urteilsbildung und Diagnostik als lehrbare Kompetenz in der Lehrerfortbildung. 2026, 12 S. - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-359666 - DOI: 10.25656/01:35966 |