search

Advanced Search

Ariadne Pfad:

Inhalt

details

Article (journal) accessible at
URN:
Original Title
Lesen- und Schreibenlernen als Denkentwicklung. Voraussetzungen eines erfolgreichen Schrifterwerbs
Parallel titleLearning how to read and write as a process of intellectual development
Author GND-ID
SourceZeitschrift für Pädagogik 30 (1984) 1, S. 69-91 ZDB
Document
Keywords (German)Empirische Forschung; Lernpsychologie; Lernerfolg; Lernprozess; Schreiben; Schrift; Schriftspracherwerb; Lesen; Lernen; Lesenlernen; Lesetest; Sprachentwicklung; Denkentwicklung; Wahrnehmung; Empirische Untersuchung; Statistik; Bremen; Deutschland
sub-disciplineEmpirical Educational Research
Educational Psychology
Document typeArticle (journal)
ISSN0044-3247
LanguageGerman
Year of creation
review statusPeer-Reviewed
Abstract (German):In diesem Bericht aus dem Bremer Projekt „Kinder auf dem Weg zur Schrift“ werden die Voraussetzungen eines erfolgreichen Schrifterwerbs unter Rückgriff auf empirische Untersuchungen aus verschiedenen Ländern diskutiert. Schwierigkeiten beim Schrifterwerb lassen sich danach nicht auf einen bestimmten Bereich eingrenzen. Weder sinnesspezifische Funktionsstörungen noch allgemeine intellektuelle Operationen oder die Entwicklung der gesprochenen Sprache können die Streuung der Lese- und Rechtschreibleistungen nach dem 1. bzw. 2. Schuljahr befriedigend über die Gesamtgruppe hinweg erklären. Es gibt alternative Ursachen für jeweils unterschiedlich ausgeprägte Lese-/Rechtschreibschwächen. Eine besondere Bedeutung kommt dabei den konkreten Erfahrungen mit Schrift zu, die Kinder vor und neben der Schule sammeln. Über einzelne Kenntnisse und Fertigkeiten wie Buchstaben- oder Wortkenntnis hinaus sind die gedanklichen Vorstellungen der Kinder über die soziale Funktion und über den technischen Aufbau der Schrift wichtig. Diese kindlichen Konzepte sind zwar naiv, aber nicht willkürlich, sondern in sich geordnet und heften, auf dem jeweiligen Entwicklungsstand subjektiv sinnvoll mit Schrift umzugehen. Einheitsfibeln, durch die alle Schulanfänger einer Klasse sozusagen im Gleichschritt marschieren müssen, werden dieser Situation nicht gerecht. Mehr noch: Lesen- und Schreibenlernen läßt sich nicht als passives Abspeichern von stückweise verabreichten Wissensbausteinen und als Addition isolierter Teilleistungen erklären; das Kind ist auf persönlich bedeutsame Erfahrungen aus dem aktiven Umgang mit Schrift angewiesen, um seine individuellen Vorstellungen fortentwickeln zu können. (DIPF/Orig.)
other articles of this journalZeitschrift für Pädagogik Jahr: 1984
StatisticsNumber of document requests Number of document requests
Checksumschecksum comparison as proof of integrity
Date of publication24.11.2008
Suggested CitationBrügelmann, Hans: Lesen- und Schreibenlernen als Denkentwicklung. Voraussetzungen eines erfolgreichen Schrifterwerbs - In: Zeitschrift für Pädagogik 30 (1984) 1, S. 69-91 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-16226
export files

share content at social platforms (only available with Javascript turned on)